Heute kann ich tatsächlich mal an von einem 5. berichten.
Das erste Mal wach war ich an diesem Tag schätzungsweise um zwei Uhr morgens. Altersbedingt leide ich seit mehreren Wochen unter plötzlicher Hitzeentwicklung und das weckt mich zuverlässig jede Nacht auf. Warum bloß? Ich registriere diese Wallungen, ohne dass sie mich aufregen oder übermäßig stören. Ich schwitze auch nicht alles klatschnass - also echt kein Grund für den Körper in Alarmbereitschaft zu gehen.
Wenige Stunden später selbes Szenario.
Um 06.30h springt der Radiowecker an. Ich fühle mich leicht zerschlagen - zusätzlich zu den etwas unruhigen Nächten gab es am Sonnabend noch eine ausufernde Party, bei der wir wie immer zu den letzten Gästen gehörten. Bis drei Uhr morgens tanzen und trinken rächt sich ganz fürchterlich in unserem Alter und die Rekonvaleszenz dauert weit länger als früher. Egal, man muss die Feste feiern wie sie fallen.
Nach dem Frühstück habe ich heute ein wenig Zeit. Mein Klavierunterricht beginnt um 09.15 h und daMan übernimmt den Hund.
Um 09.00h verlasse ich das Haus, von 09.15h ab habe ich eine gute halbe Stunde Noten nicht verstehen, nicht umsetzen, verzweifelt gucken.
Danach Einkehr beim Fleischer und die Grundlage für das heutige Mittagessen (=Rindergulasch) gekauft.
Einen Termin beim Tierarzt gemacht.
Ins Büro gefahren. Dort eingetroffen um kurz nach 10 und drei Stunden stramm gesucht, gesichtet, sortiert, versendet, abgeheftet.
Um 13.15h bin ich wieder mit dem Hund zu Hause und mache mich unverzüglich an die Zubereitung des Gulaschs.
In der Zeit, in der es scharf anbrät, räume ich den Geschirrspüler aus, in der Zeit, in der es schmurgelt, endlich eine Blog- und Instagramrunde.
Um viertel vor drei essen wir zu Mittag, laDiva hatte um halb drei Schluss. Danach ein Espresso und ich fahre mit daMan in die Werkstatt, um mein Auto repariert wieder zu bekommen. Ich hatte es volle sieben Tage nicht zur Verfügung und es hat mir nicht wirklich gefehlt. Einzig dann, wenn ich mit dem Hund aus diesem Stadtviertel raus muss, um mehr Grün zu sehen, weil er selbst solche Strecken kaum auf seinen kurzen Beinen zurücklegt. Im Zweifelsfall müsste ich dann ohne Auto eine Fahrradhänger haben...
Mit dem reparierten und gereinigten (!!!) Wagen hole ich laDiva und den Hund ab. Zu dritt fahren wir in
Beim nebenan liegenden Bäcker dann noch einen Berliner für laDiva (die nach zwei Portionen Gulasch mit Reis und einem Eis noch sehr hungrig war) und ein Brot für heute Abend.
Den Rest des Nachmittags fülle ich mit Hunderunde, bisschen surfen, bisschen in-die-Tasten-hauen, bisschen Haushalt. Unaufregend.
Um eine Laufrunde drücke ich mich mit schlechtem Gewissen, überlege aber schon mal, wann ich die morgen einsetzen kann.
Kurz bevor der Gatte nach Hause kommt, sammle ich eine Maschine Wäsche zusammen und übergebe sie der Miele.
Wir essen zusammen, danach
Orginalzitat: "Da ich ja gerade nicht reite, kann ich meine Klausuren ja zur Abwechslung auch mal langfristig vorbereiten..."
Kurz vor dem Schlafengehen fällt mir die Wäsche noch ein. Ich hole sie aus der WaMa, sortiere sie auf den Wäscheständer und mich selbst kurz danach in die Horizontale.
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