Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2022 angezeigt.

5. Dezember 2022

 Ein Monatsfünfter von dem ich schon einen Tag vorher weiß, dass er anstrengend wird - nachdem ich im November bereits durch Springertätigkeit Überstunden gesammelt habe, geht es im Dezember munter weiter. Am 1. zusätzlich die Nachmittagsschicht, immerhin mit sehr langer Mittagspause und da Kollegin K. sich gestern krank gemeldet hat heute also von 09.00 bis 16.00 Uhr. Wenn Kollegin K. morgens das Labor nicht machen kann (Blutentnahmen, EKGs, Urinproben plus anschließende Dokumentation und Zum-Versand-Bereitstellen), übernimmt Kollegin M., was zwangsläufig dazu führt, dass ich vor zwei unablässig bimmelnden Telefonen sitze. An einem Montag mitten in der Erkältungssaison. Als ich um  07.08h  aufstehe, rüste ich mich innerlich für diesen Marathon. Bis  08.30h  das übliche am Morgen - drei Kaffee, Frühstück (Joghurt, Nüsse, Obst, Müsli, reichlich), bisschen Presse, duschen (während des Abtrocknens kläre ich telefonisch noch etwas mit dem Pflegedienst meiner Mutter)...

5. November 2022

  Remember, remember the 5th of November!  Guy-Fawkes-Day, was es damit auf sich hat, lässt sich unschwer ergoogeln, warum ich dieses Zitat immer mit Orwell's 1984 in Verbindung bringe, ist etwas nebulös... ich muss es mal nachlesen bei Gelegenheit. Wahrscheinlich mixe ich aber englische Schullektüre, die ich vor *hüstel* 40 Jahren gelesen habe, durcheinander. Wie auch immer, der heutige 5. November ist vor allem geprägt durch den gestrigen 4. Am 04.11.57 haben meine verstorbenen Schwiegereltern geheiratet und daMan und ich nahmen dies zum Anlass, ein Familienfest auszurichten. Geladen war die engste holländische Verwandtschaft: Schwager R., der in Scheidung lebt, seine Tochter E., nebst ihrem Freund M., Tochter M., der  äußerst  gar nicht mehr so freakige Sohn S.; Schwager E., Junggeselle seit ewig - ich glaube, der war sogar in seiner langjährigen Beziehung Junggeselle... das klingt etwas wertend, tatsächlich ist Schwager E. ein höchst freundlicher und umgänglicher...

5. Oktober 2022

 5. Oktober - mein gut funktionierendes Spamgedächtnis (im krassen Gegensatz dazu merke ich mir wirklich wichtige Dinge kaum halb so gut…) speit sogleich zwei Geburtstagskinder aus der weit entfernten Vergangenheit - so als ich Anfang 20 und noch etwas jünger war, aus. Zum einen die Ex-Beziehung D., bei dem ich einiges über das Leben gelernt habe, zum anderen die Schwester des langjährigen Ex-Freundes K., die mittlerweile einer Depression anheim gefallen ist. Das allerdings hat eher nichts mit dem langjährigen Ex zu tun, sondern wohl damit, dass das Leben zwar Erfahrungen serviert, aber eben nicht zwangsläufig gute. Manche stecken das weg, andere nicht, so ist das mal. Genug der einleitenden Gedanken - beide Geburtstage tangieren mich heute so gar nicht mehr und schon ganz sicher überhaupt nicht, als ich vom Gepolter des Müllwagens, der sich durch unsere Straße schiebt, geweckt werde. Nicht so schön, weil ich „eigentlich“ länger schlafen kann als sonst. Um 07.34h stehe ich seufzen...

5. September 2022

 Ich bin schon halbmittelwach (leichter Druck auf der Blase, überraschend chillige Temperatur, knapp am Wohlfühlen vorbei, im Schlafzimmer und dann einsetzende Gedankenflut zu drei Themen, die mich etwas, deutlich mehr und heftig beschäftigen), bevor mein Wecker mir die ersten Takte von „Born to run“ spielt und stehe zwar nicht enthusiastisch, aber immerhin sofort auf. Um 07.10h . Bis kurz nach halb neun das übliche Morgenprogramm mit zwei Kaffees an Instagram, Frühstück mit online Zeitung, duschen, noch ein dritter Kaffee, danach zu Fuß in die Praxis und ab 09.00 Uhr der normale Wahnsinn. Mein Arbeitstag läuft soweit ganz gut, der meiner Kollegin nicht so und eine der Chefinnen ist auch ziemlich bedient, aber die meisten der Irren landen heute eben nicht bei mir. Glück gehabt. Dazu habe ich einen kleinen neuen Arbeitsbereich, der wie für mich gemacht ist - simpel. Pünktlich um 14.30h mache ich Schluss und gehe auf dem Nachhauseweg zu dem Buchhandel, der zwar seit immer relativ...

5. August 2022

 Der Wecker geht um 06.30h und ich stehe ein letztes Mal im Ferienhaus in Lacanau-Océan auf. Zwei hastige Kaffee, dazwischen den Spülo leer räumen, duschen, letzte Taschen packen, Rundgang durchs Haus, Müll entsorgen, Bettwäsche abziehen und dann sitzen wir um 07.15h im Auto (ist der Neoprenanzug, der über Nacht noch trocknen musste, auch dabei? Ja? Gut.) mit rund 1500km vor uns. Bis 15 . 30h passiert nichts Spektakuläres. Wir wechseln uns beim Fahren ab, kommen gut durch, erledigen die obligaten Tank- und Pinkelpausen. Der Hund hat es sich schicksalsergeben auf der Rückbank bequem gemacht und wäre, glaube ich, wie wir Menschen auch lieber am Atlantik. Tja. Dann halten wir erneut und aus dem Nachbarauto auf dem Parkplatz stürzt ein ca. Achtjähriger, beugt sich vornüber und kotzt in jeder Hinsicht eindrucksvoll. Als die erste große Ladung draußen ist, dirigiert der Vater ihn zu den WCs, wo er lautstark weiter röhrt. Schrecklich, armer Kerl. Ich verkneife mir daraufhin den Toiletten...

5. Juli 2022

 Den heutigen Monatsfünften hätte ich beinahe verpasst, aber nun isser mir ja gerade noch eingefallen, zufällig, weil ich im Hauptblog auch gerade was geschrieben habe. Ich wache ganz sicher vor 07.15h in meinem Schlafzimmer (gemeinsames Schlafzimmer war gestern aus irgendwelchen Gründen keine gute Option) auf, schaffe es aber zum Glück wieder einzuschlafen, bis "Born to run" mich weckt und ich aufstehe. Ich merke sofort, dass heute kein guter Tag ist, um zu Fuß zur Arbeit zu gehen, ich komme nicht so in die Hufe wie es nötig wäre. Bis 08.40h wird Kaffee getrunken, die üblichen drei Becher (einer, damit ich nicht gegen den Schrank laufe, einer damit der Kopf wach wird und einer für den Spaß), gefrühstückt, geduscht, was man halt morgens so alles macht und dann setze ich mich aufs Fahrrad und gurke Richtung Praxis. Dabei fällt mir wieder ein, warum ich überhaupt angefangen habe, zu Fuß dorthin zu gehen - es ist langsamer und die anderen Verkehrsteilnehmer stören mich dann n...

5. Juni 2022

    5.15 werde ich wach. Es ist ziemlich hell, waren die Vorhänge wohl nicht ordentlich zugezogen, Mist. DaMan schnarcht, es ist etwas zu heiß, aber ich will um diese Zeit ganz gewiss noch nicht aufstehen. Schon gar nicht an einem Sonntag. 5.20 ich zerre an daMans Kopfkissen, er murrt und dreht sich auf die andere Seite. Ich stopfe mit die Ohrstöpsel tiefer ins Ohr und schlafe irgendwann wieder ein. 10.13 bin ich dann wieder wach und daran merke ich, dass ich den Schlaf wirklich gebraucht habe, denn sonst bin ich allerspätestens um halb neun komplett ausgeschlafen, meist sogar noch eher. Meine Stimme ist weg - gestern beim Lindenberg-Konzert habe ich sie enorm strapaziert. Das Konzert war übrigens sehr gut - exzellente Show, Herr L. im Gegensatz zu mir erstaunlich gut bei Stimme und mit 76 Jahren 2 Stunden und zwanzig Minuten zu spielen… Hut ab. Insgesamt war die Veranstaltung reinster Balsam auf meine genervte Corona-Seele - so wohltuend, dass man wieder an s...

5. Mai 2022

  Was machst du eigentlich den ganzen Tag. Tagebuchbloggen als simple Beschreibung ohne Nachdenken. Kann ich. 07.15h der Radiowecker geht ab. Oder daMan weckt mich. Keine Ahnung. Auf jeden Fall stehe ich halbwegs zügig auf und wanke zum Kaffeeautomaten eine Etage tiefer. 07.30 die welt- und allerbeste Pärle, die nur noch zum Bügeln kommt, sehr sporadisch übrigens, klingelt und ich sage hallo und ziehe mir Kaffee Nr. 2. 08.30 nach Frühstück, Kaffee Nr. 3, Duschen und kurzer Unterhaltung mir der welt- und allerbesten Pärle gehe ich los in die Praxis 09.00 mein Arbeitsalltag beginnt, es ist ordentlich und irgendwie sehr unruhig zu tun. Wir sind mal wieder Vertretungspraxis, was den Auftritt einiger unkundiger Vertretungspatienten nach sich zieht; es gibt nach wie vor Omikron, aber spektakulär ist vor allem, dass ich mir meinen Praxistee mit Wasser, welches jede Menge Entkalker enthielt, aufgegossen habe. Meine Kollegin kam schreiend geeilt, zum Glück, bevor ich einen Schluck intus hat...

WmdedgT

WmdedgT ist etwas, was keineswegs auf meinem eigenen Mist gewachsen ist, sondern auf eine Aktion von  Frau Brüllen  zurückzuführen ist, die sie sich vor über 10 Jahren ausgedacht hat und an der sich Monat für Monat die unterschiedlichsten Blogger beteiligen.