Der Wecker geht um 06.30h und ich stehe ein letztes Mal im Ferienhaus in Lacanau-Océan auf. Zwei hastige Kaffee, dazwischen den Spülo leer räumen, duschen, letzte Taschen packen, Rundgang durchs Haus, Müll entsorgen, Bettwäsche abziehen und dann sitzen wir um 07.15h im Auto (ist der Neoprenanzug, der über Nacht noch trocknen musste, auch dabei? Ja? Gut.) mit rund 1500km vor uns. Bis 15 . 30h passiert nichts Spektakuläres. Wir wechseln uns beim Fahren ab, kommen gut durch, erledigen die obligaten Tank- und Pinkelpausen. Der Hund hat es sich schicksalsergeben auf der Rückbank bequem gemacht und wäre, glaube ich, wie wir Menschen auch lieber am Atlantik. Tja. Dann halten wir erneut und aus dem Nachbarauto auf dem Parkplatz stürzt ein ca. Achtjähriger, beugt sich vornüber und kotzt in jeder Hinsicht eindrucksvoll. Als die erste große Ladung draußen ist, dirigiert der Vater ihn zu den WCs, wo er lautstark weiter röhrt. Schrecklich, armer Kerl. Ich verkneife mir daraufhin den Toiletten...
…und hin und wieder etwas, was raus muss…