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5. Oktober 2017

 ...ich tagebuch-blogge mal.


08.15h Es sind Ferien und darum mache ich um diese Zeit erst langsam die Augen auf.
Außer mir ist nur der kleine Hund im Haus und der macht nicht den Eindruck, als wolle er unverzüglich in das prächtig vor sich her schüttende Herbstwetter raus. Also erstmal Kaffee!
Ich drehe eine Instagram-Runde und beteilige mich an dem Hashtag #notheidisgirl . Danach noch mehr Kaffee.
Um 09.00h frühstücke ich, lese ein bisschen Zeitung und dann kommt auch schon der sehr große Sohn von seiner Sporteinheit im Gym zurück *um diese Zeit, der spinnt doch*
Ich pelle mich nicht allzu wohlgelaunt in Regenklamotten und treibe das Fell vor die Tür. Die eher kurze Hunderunde ist un 10.30h vorbei. Ich trinke noch mehr Kaffee, Zeit habe ich ja genug, denn im Büro will man mich ja nicht mehr haben 🖕.
Da sich einigermaßen erträgliches Jogging-Wetter auch jetzt noch nicht eingestellt hat, beschließe ich, ins Gym zu fahren und lande um kurz nach 11.00h auf dem Crosstrainer, wo ich eine 35minütige Einheit absolviere. Direkt neben mir der Präsident der Dummschwätzer, der heute aber erstaunlich ruhig ist. Dafür ist sein weibliches Pendant umso aktiver, was ich aber nur sehe und nicht höre. Ihre Stimme klingt nicht stentormäßig durch meine Springsteen-haltigen Kopfhörer und so kann ich mich voll darauf konzentrieren, den Präsidenten, der wirklich näher neben mir als mir lieb ist, zu ignorieren.
Für mehr als Cardio bleibt keine Zeit - ich habe wenig Geld dabei und die Parkuhr tickt. Aber ich bin hochzufrieden. Ich fahre meinen Trecker in die Firma, denn er wird für einige Transportangelegenheiten in den nächsten Tagen benutzt und erhalte im Tausch den Wagen von DaMans Juniorpartner - oh, das macht Spaß!
Um 12.45h bin ich am heimischen Herd und koche mir was Schnelles mit viel Gemüse, was ich dann *hüstel* vorm Leben und Sterben im Seattle Grace vertilge. Zwei Folgen davon, eine Dusch- und eine Hunderunde weiter ist es 15.30h und ich überlege, wie ich am besten einen Stadtteil weiter zu meinen Nachmittagsterminen komme. Glückes Geschick - der sehr große Sohn fährt mich und so bin ich um 16.00h bei lieb Mütterlein (was einen eigenen Eintrag verdient) und um 17.00h mit meinen Geschwistern beim Makler, wo wir ein zufriedenstellendes und unverhofft  witziges ("Wer ist eigentlich Jörg?") Sondierungsgespräch haben.
Danach lande ich mit der sehr nahen Verwandtschaft in Form meiner Schwester noch in einem stadtteilbekannten Etablissement, wo wir Zwiebelkuchen an Wein (ich) resp. Schorle Irgendwas (dsnV) konsumieren.
Um 20.15h bin ich wieder an der home-base, wo daMan nach ellenlanger Rückfahrt aus Berlin (Xavier rules!) auch endlich eingetroffen ist und wir verbringen die nächsten zwei Stunden mit Nachrichtenaustausch und noch mehr Wein, bevor wir zweieinhalb Stunden später schlafen gehen.

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