Jeden Monat am 5. beantworten viele BloggerInnen, Bloggende, BlogschreiberInnen (was und wer auch immer) diese Frage und heute auch mal wieder ich.
06.24h steht der Gatte auf und nur wenige Minuten später, in denen ich mich frage, ob die ganzen Jahre Frühaufstehen wegen KiGa und Schulbeginn, die jetzt endlich in die Finalrunde gehen, abgelöst werden von early wake up because of Blasendruck, um 06.30hgeht der Radiowecker los. Ich bin zum Glück ausgeschlafener als am vorherigen Morgen, aber das war ein Montag - den starte ich traditionell mit wenig Nachtschlaf.
Bis zum zweiten Kaffee bin ich trotzdem nicht so ganz beieinander, aber es reicht, um die Sport-Playliste mit neuen Titeln zu bereichern.
Gegen 07.15h erscheint laDiva mit dem Habitus: „Ich bin krank und leidend und möchte euch das gerne in epischer Länge, Breite und Tiefe darstellen.“
Von wem hat sie das nur?? Harhar.
Wir ignorieren das nach Kräften und schicken sie zur Schule. (Spoiler - sie erholt sich da). Ich habe sie schon zu oft morgens in diesem Zustand gesehen und bereitwillig Entschuldigungsschreiben verfasst, nur um dann zu erleben, wie sie sich in Stundenfrist regenerierte...
Um kurz nach 8 springe ich, mittlerweile geduscht, befrühstückt und vollständig bekleidet, kurz zum Orthopäden und mache einen Termin für meinen seit Monaten nervenden Oberarm, der diffus schmerzt und einfach nicht damit aufhören will, egal, welche Maßnahmen ich ihm angedeihen lasse. Warum ich nicht in der Praxis anrufe? Weil es face-to-face tatsächlich schneller geht.
Leider muss ich mit meinem Rad durch die Wohnstraße am Krankenhaus vorbei und der dortige Verkehr (in der Hauptsache ortsunkundige Vollhirnis, die mit ihren PKWs ziellos herumeiern und liebstens damit direkt auf Station fahren würden...) ist schon wieder bemerkenswert.
Halb neun bin ich wieder zu Hause, tausche Rad gegen Auto und fahre in die Firma, wo ich den Wagen mit allerhand Müll bestücke und ihn zim Recyclinghof fahre. Im Anschluss tausche ich wieder Auto gegen Rad und bin dann um 11 wieder im Büro, wo ich mich eine Stunde am Schreibtisch ergehe, bevor ich die Mittagspause stark vorziehe.
Eigentlich mache ich zwischen 13 und 14 Uhr ja keine Pause, sondern Schluss, Heute nicht. Aus Gründen.
Da ich Appetit auf asiatisch habe, werfe ich Prawns mit dem verfügbaren Gemüse des Tages in einen Wok, würze heftig mit Sojasauce, sweet Chilisauce und 5-Gewürzpulver und lasse mir das bei einer weiteren Folge aus „The Middle“ schmecken.
Um 15.00h bin ich wieder im Büro verabredet, aber ich fahre etwas eher hin. Bis 17.00h sortiere ich alte Akten vor und entsorge Müll aus dem Raum, der derzeit noch als Archiv benutzt wird, aber ab Mitte des Jahres unseren Saunabereich darstellen wird.
Ja, er ist deutlich getrennt vom Rest des Büros!
Dass wir definitiv umziehen und die Vorbereitungen in vollem Gange sind, hatte ich erwähnt?
Danach geht es wieder per Rad nach Hause, gegen 18.00h per Auto ins Gym, wo ich mir eine Cardio-Einheit verpasse.
Um ungefähr halb acht erreiche ich die heimische Dusche, zumindest theoretisch, weil ich noch eine Weile am Handy herumspiele und weitere Workout - Titel lade.
Nach einer Stunde aber bin ich dann doch geduscht, mehr oder weniger gleichzeitig trifft der sehr große Sohn ein, der sich mit daMan zum Fußball schauen verabredet hat.
Ich verziehe mich mit einem großen Salat, den ich mittlerweile zubereitet habe, in mein ehemals ganz weißes Zimmer und schaue dort weiter "The Middle". Mit einem Ohr bin ich aber immer am Puls des ruhm- und glorreichen SVWerder.
Allerdings erst in der zweiten Halbzeit der Verlängerung geselle ich mich zum Mann und Sohn und wir verfolgen das dramatische Pokalspiel bis zum -aus unserer Sicht- höchst erfolgreichen Ausgang.
Der sehr große Sohn verabschiedet sich, daMan und ich bleiben noch ein wenig an der Mattscheibe kleben und der 6. Februar hat dann bereits begonnen, als wir dann doch irgendwann ins Bett gehen.
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