Der Tag beginnt nach dem Weckerton um 07.30h mit einem Corona-Test und, hurra, heute bleibe ich einstrichig, mehr oder weniger gesund fühle ich mich schon seit Sonntag.
Die zurückliegenden zwei Wochen waren leider geprägt von diesem Kackvirus. Erst hatte daMan es beherbergt, dann durfte ich und nun ist es erstmal wieder überstanden.
Wie in der ersten Runde 2022 hatte ich zwei Tage, in denen ich ausschließlich herumliegen konnte, diesmal zum Glück ohne fiese Gliederschmerzen und ansonsten eher wenigen Beigaben. Kein Fieber, ab und an ein Hüsterchen, dafür latente Kopfschmerzen bis der Rotz sich dann durch die Nase löste (sorry) und Geschmacksverlust. Ausruhen, trinken, warmhalten waren die Mittel der Wahl.
Bis zur Stunde also alles wie einem sogenannten banalen Infekt, möge es so bleiben. Dies ist eine Beschreibung meines ganz persönlichen Erlebens - logisch, dass es bei anderen anders sein kann.
Auf jeden Fall bin ich aber arbeitsfähig, was ich meiner Chefin sofort texte und dann stehe ich auf.
Kaffee!!! Ohne Kaffee geh ich tot. Drei Becher später ist es schon 08.30h und ich gehe duschen, ziehe mich an. Arbeitsweg heute per Rad, erstens will ich nicht irgendeinen blöden Tatter-Anfall riskieren, weil ich vielleicht doch nicht so fit bin wie gedacht, zweitens wird Theo am Nachmittag sehnsüchtig auf mich warten, denn daMan weilt im fernen Berlin. Mit dem Rad bin ich logischerweise schneller als zu Fuß...
Auf dem Weg zur Praxis schwenke ich bei einem Supermarkt ab und kaufe Eier und dann geht es hinein in den Arbeitstag ab 09.30h.
Bis 15.00h ununterbrochenes Arbeiten und Abarbeiten, viel, aber stressfrei.
Wieder zu Hause bin ich wenig später und rühre mir einen Quarkauflauf zusammen. Während selbiger im Ofen vor sich hergart, gehe ich mit Theolein eine kleine Runde.
Um 16.30h endlich die erste Mahlzeit des Tages. Hunger habe ich nicht wirklich, das ist kurios, aber während der jüngsten Erkrankung hat es mir den Appetit verschlagen und das wirkt offenbar noch nach. Da mir das alles nicht schaden wird, nehme ich es einfach zur Kenntnis. Wird schon wieder werden.
Zwischendurch schaue ich im Internet nach Updates zu den Wahlen in Amerika. Ich war anfänglich überzeugt, dass K. Harris die Nase weit vorn haben würde, die Umfragen sahen anders aus … man darf gespannt bleiben, auch auf das, welche Konsequenzen je nach Wahlausgang das alles für uns in Europa hat.
Ein Beitrag von vielen bezieht sich auf mangelnde Seriösität der Kandidaten…
- Nehmen Sie Donald Trump: Statt politische Pläne vorzulegen, was genau er im Fall seines Wahlsiegs vorhat, verspricht er das Blaue vom Himmel herunter, schimpft, flucht, lügt. Hauptsache, als Obermacker bestimmt er rund um die Uhr die Schlagzeilen, dann kommt er zurück ins Weiße Haus und kann machen, was er will: Das scheint sein ganzes "Konzept" zu sein.
- Oder Kamala Harris: Verbreitet mit ihrem ansteckenden Lachen allerorten gute Laune, vermag aber kaum zu erklären, wie sie die Großprobleme Inflation, illegale Einwanderung und anschwellender Wirtschaftskonflikt mit China konkret zu lösen gedenkt. Sie scheint zu glauben, dass es genügt, möglichst laut vor dem "Diktator Trump" zu warnen, um diese historische Wahl zu gewinnen.
Ich denke mir auf alle Fälle, dass hie wie dort Vernunft und Pragmatismus ins Hintertreffen geraten sind und der Schlagabtausch wichtiger ist als die inhaltliche Auseinandersetzung sowie das Hin- und Zuhören und die Überlegungen, was unabhängig von der Parteizugehörigkeit wichtig für das Land wäre.
Nach meiner bescheidenen Ansicht vor allem Bildung. Ebenfalls hie wie dort, aber, meine Güte, das wird ja überschätzt.
Als es auf 18.00h zugeht, widme ich mich noch kurz einer Französisch-Einheit und danach wird in diesem Hause nicht mehr viel geschehen. Ich bin sehr willens, mich noch ordentlich auszuruhen und dabei höchstens noch Pläne für eine kleinere Festivität im kommenden Monat zu machen.
Das wilde Tier wird noch sein Abendessen serviert bekommen und eine weitere Hunderunde steht auch noch an, aber dann war es das mit diesem Tag, der insgesamt für mich eher unspektakulär war.

Das ist ja auch eine spannende Aktion mit dem 5ten. Kannte ich noch gar nicht. Schön, wenn man so durch die Blogosphäre wandert. Man lernt nie aus.
AntwortenLöschenDer 5te war ja der Tag vor dem Getöse, hüben wie drüben. Kommt einem schon so viel länger vor. Über die Berichterstattung mache ich mir auch Sorgen, den Austausch hatten wir ja schon. Über alles andere auch. Es sind wahrlich keine schönen Zeiten.
Ich wünsche weiter gute Besserung und gerne auf Wiederlesen.
Liebe Grüße
Britta