Ich beteilige mich hier an WmdedgT, das ist eine Aktion, die Frau Brüllen vor über 10 Jahren ins Leben gerufen hat - am jeweils 5. eines Monats schildern Bloggermenschen, was an diesem Tag bei ihnen geschieht.
Wieder ein Mittwoch dieser Monatsfünfte und jetzt schon März, yay. Erstmals seit Kleinkinderzeiten (also die Zeiten, in denen die Kinder noch klein waren) habe ich eine Infekt-/ Krank-Saison hinter mir, die sich gewaschen hat und ich geiere auf Frühling, Wärme und dass alle Viren sich verpissenziehen. Meine Herren, war das nervig.
Obwohl Kollegin K. im Urlaub ist, habe ich heute frei und auf meiner Tagesagenda steht nicht allzu viel, als ich erstaunt um 06.58h aufstehe. Das ist nicht meine Zeit, aber ich bin wach. Wie immer lande ich zügig vorm Kaffeautomaten und dem direkt daneben lagernden Vitamin D - ich bin in dem Alter, in dem man schon mal auf Zusatzpräparate zurückgreifen darf - damit ich die Einnahme auch garantiert nicht verschlampe. Wenn ich morgens keinen Kaffee trinke, ist mein Zustand so besorgniserregend, dass Vitaminmangel dann garantiert mein geringstes Problem ist…
Ich lese mich durchs Internet und lasse die politischen Themen weitestgehend aus. Ich habe den Kanal voll von der steten Einteilung in schwarz und weiß, dem Maulheldentum, der Machtgeilheit und der mangelnden Bereitschaft, sich fernab von politischen Seilschaften auf pragmatische Problemlösungen zu einigen. Immer sind jeweils die anderen böse und schuld. Wer Kinder großzieht lernt beizeiten: So ist es eben nicht - es gibt immer noch mindestens eine andere Sicht.
Nachdem die ersten Zeilen dieses Posts getickert sind, arbeite ich mich durch den Mount Wäsche, der sich in den letzten knapp drei Wochen gesammelt hat. Kaputte WaMa, Lieferschwierigkeiten, es war högscht interessant und führte zu enormer Wertschätzung für so ein Haushaltsgoodie.
Direkt nachdem ich eine Ladung in das neue Gerät verfrachtet habe, steige ich für eine sehr kurze Runde auf meinen Rudertrainer. Zwischen dem 22.01. und jetzt gab es ganze drei Tage, an denen ich topfit war/bin und dementsprechend leiste ich derzeit nur sanfte Aufbauarbeit. Nach dieser Kardioeinheit ist es 08.55h und daMan sowie sein bester Freund, das blondgelockte wilde Tier, sind von der Hunderunde zurück.
Ich erledige den TOP Körperpflege, widme mich der bereits gewaschenen und über Nacht getrockneten Wäsche, verteile sie überallhin und nehme mir danach ein kurzes Bastelprojekt vor. Als das erledigt ist, ist daMan aus dem Haus, der Hund auch und ich habe Muße, mein Buch zu Ende zu lesen.
Apropos „Muße“ - ja, dieses Wort schreibt sich genau so. Nicht mit Doppel-S (was aber manchmal erklärbar ist, wenn man anhand des Kontextes merkt, dass das Esszett nicht auf der Tastatur vorhanden ist…) und schon gar nicht mit nur einem S, was ich weitaus häufiger lesen muss und was den Sinn eines Satzes dann gleich ins Nirvana schießt! Gibt so Rächtschraibfäller, die mich mehr nerven als andere. Dieser gehört dazu, sonst regte ich mich wohl kaum so auf!
Ruhig, Brauner, auch du bist nicht perfekt, mahne ich mich innerlich und kriege mich zögerlich wieder ein.
Um 11.00h lege ich das Buch aus der Hand, erstelle eine To-Do-Liste für verschiedene Arbeiten am Haus und telefoniere Handwerker an. Lob und Preis für unsere - freundlich, verlässlich und gut, was will ich mehr?
Kurze Zeit später ist die Wäsche durch. Ich befreie sie aus der Maschine, bringe sie auf die Leine und generiere eine neue Ladung. Es ist mittlerweile 11.51h und ich mache mich an die Zubereitung der ersten Mahlzeit für heute. Kartoffelpuffer aus dem Ofen sollen es werden - weniger fettig als aus der Pfanne, mal sehen, es ist ein Erstversuch.
Um 13.01h weiß ich, wie mein experimenteller Essens-Ansatz schmeckt. Mit Apfelmus, Zimt und Zucker geht es und die Küche stinkt wenigstens nicht. Ansonsten ist das Ganze durchaus sehr ausbaufähig.
Eine gute halbe Stunde später gegen 13.45h bringt die weltbeste Hundesitterin den plattgespielten Hund nach Hause, wo der übliche Ablauf einsetzt. Glasige Augen, einrollen im Hundebett, komaähnlicher Tiefschlaf.
Ich nickere auch ein wenig. Wer an seinem freien Tag viel zu früh aufsteht, darf mittags nach Strich und Faden relaxen.
Gut anderthalb Stunden später um 15.11h komme ich zu mir und hänge zur Abwechslung wieder Wäsche auf. Zwei Ladungen mit Praxisklamotten warten noch, aber für heute lasse ich es gut sein.
Stattdessen stöbere ich im Netz nach Vorratsbehältern aus Glas und einer Stehlampe. Erstere als Ersatz, zweitere als Ergänzung. Außerdem stelle ich bei einem Blick in den einen Souterrainraum fest, dass dort dringend eine ordnende Hand vonnöten ist. Ich schiebe mein Vorhaben noch etwas auf, das kann ich gut.
Von etwa 16.20h bis 17.20h drehe ich eine Hunderunde. Theo benimmt sich wie ein Musterschüler oder meine innere Haltung, die dieses Tier immer! sofort! spitzbekommt, stimmt oder eine Kombination aus beiden Komponenten ergab diesen entspannenden Spaziergang. Es scheint massiv Frühling werden zu wollen, Sonne satt und die Tage bereits wieder ziemlich lang. Ich genieße das, aber ich genieße grundsätzlich alle Jahreszeiten und kann jeder etwas besonders Schönes abgewinnen. Der Wechsel macht‘s!
Es folgt eine Runde Duolingo, wat mutt, dat mutt!
Später (18.00h) schnippele ich Salat fürs Abendbrot und warte wie eine brave Hausfrau auf daMans Rückkehr. Wir müssen noch zweidrei Dinge rund ums Haus besprechen und Vorbereitungen für einen Geburtstag treffen.
Auf Netflix wiederholen wir gerade „Die Brücke“ und dementsprechend wird das zu unserem abendlichen Entertainment beitragen.
Das war es dann in dieser Runde - wie immer freue ich mich auf die Berichte der anderen Blogger .
<edit> nochmal Rechtschreibung - es stört mich null, wenn jemand diese aus irgendwelchen Gründen gar nicht oder unzureichend beherrscht. Dann ist der Gesamttext halt stimmig. Ich habe ja einen sehr nahen Verwandten, der nicht deutschsprachig ist und dementsprechend auch nach Regeln schreibt, die sich nur ihm erschließen.
Was mir aufstößt, sind so Klopper in Texten, bei denen man darauf schließen kann, dass der Autor, wie soll ich es ausdrücken, sich keinerlei Gedanken über die Wortschöpfung gemacht hat.
Flux statt flugs, gebähren statt gebären, Pupertät statt Pubertät… solche eben.
<edit>
Liebe Marie, dann als erstes ganz schnelle gute endgültige Besserung gewünscht. Vitamin D nehme ich auch zusätzlich, besser ist das. Und Kaffee ist ein absolutes Muss, war es aber schon immer.
AntwortenLöschenJa, mir geht auch einiges sehr auf die Nerven, ich bin da ganz bei Dir. Diese dauernde Polarisierung, wem mag sie wohl im Endeffekt nutzen?
Komm gut durch die Iden des März ( mit Ä ;) ) , mögen sie Dich wieder in eine Top-Fitness zurückbringen. Ich tanke gerade zusätzliches Vitamin D - und grüße Dich sehr herzlich aus Callantsoog. Antwort auf Deinen Kommentar bei mir kommt auch noch.
Liebe Grüße - auch an Saga Noren !
Britta
*gacker* ich habe auch gerade Mühe, nicht dauernd „immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer …. Merz?!“ zu trällern.
LöschenLG nach Callantsoog, tank Sonne, Ruhe, Kraft!