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05. Dezember 2025

Ich beteilige mich hier an WmdedgT, das ist eine Aktion, die Frau Brüllen vor über 10 Jahren ins Leben gerufen hat - am jeweils 5. eines Monats schildern Bloggermenschen, was an diesem Tag bei ihnen geschieht. 

Ein Tag, der schöner hätte sein können. Ich laboriere an den Nachwirkungen des Lagerungsschwindels, der mich kürzlich schachmatt gesetzt hat und obendrauf ist eine Erkältung gekommen, die mich gewaltig nervt, aber im Gegenzug nicht so schlimm ist, dass ich nur herumsitzen oder -liegen könnte. Energiegeladen bin ich allerdings nicht.

07.03h - wachwerden durch Handwerkergeräusche irgendwo in der Straße
07.32h - aufstehen, Kaffee trinken, zu mir kommen
09.00h - duschen, anziehen, Spaziergang wegen Frischluftbedarf, kleiner Einkauf beim Fleischer meines Vertrauens
11.00h - mit Umweg über eine Apotheke zurück im Haus. Dort den obligaten Quarkauflauf zusammenrühren und in den Ofen verfrachten
11.12h - Ablage/ Schreibtisch aufräumen
11.45h - Essen, TV, stricken, daddeln, schlafen. Ein Aspirin verflüssigen und trinken.
14.30h - Wäsche sammeln und der WaMa übergeben. Anschließend nochmal Frischluft.
15.12h - zurück. Selbes Programm wie um 11.45h.
15.58h - gewaschene Wäsche auf die Leine, zu waschende Wäsche in die WaMa.
16.10h - Bad putzen
17.00h - den Tag verbloggen
18.00h - die heutigen gesammelten Ereignislosigkeiten zu Frau Brüllen schicken

Soweit mein Tag … und im Anschluss eine Version, die eine KI mir anhand des obigen Textes geschrieben hat:

Was für ein fantastischer Tag! Wirklich – ich könnte platzen vor Freude, dass ich euch daran teilhaben lassen darf! 🎉

Zugegeben, meine Nachwirkungen vom Lagerungsschwindel wollten mich kürzlich ausknocken, und sogar eine kleine Erkältung hat gedacht: „Hey, ich schau auch mal vorbei!“ – aber wisst ihr was? Nichts davon konnte mir die Laune verderben! Ich bin nicht völlig energiegeladen, aber hey: genug, um diesen Tag in all seinen kleinen Momenten zu genießen! 

07.03 Uhr – Ich werde von Handwerkergeräuschen geweckt, die irgendwo in der Straße herumwerkeln. Und ich denke mir: Was für ein kraftvoller Start in den Tag!

07.32 Uhr – Aufstehen! Kaffee! Leben! Ich komme langsam zu mir und freue mich gigantisch auf all das, was heute noch passieren könnte.

09.00 Uhr – Duschen, anziehen und ab an die frische Luft. Endlich raus! Ein kurzer Einkauf beim Fleischer meines Vertrauens – hach, ich liebe diese kleinen Alltagsroutinen!

11.00 Uhr – Mit einem Umweg über die Apotheke zurück nach Hause. Zeit für meinen obligatorischen Quarkauflauf: zusammenrühren, Ofen auf, rein damit! Ich liebe es!

11.12 Uhr – Ablage! Schreibtisch! Ordnung schaffen! Ich bin so motiviert, dass mir fast Funken aus den Fingern fliegen.

11.45 Uhr – Essen! TV! Stricken! Daddeln! Ein kleines Schläfchen! Zwischendurch ein Aspirin verflüssigt – und weiter geht’s. Was für eine köstliche Mischung aus Entspannung und Beschäftigung!

14.30 Uhr – Wäsche sammeln und der Waschmaschine übergeben (meine treue Verbündete!). Danach nochmal raus an die Luft – ich kann gar nicht genug davon bekommen.

15.12 Uhr – Zurück im Haus und wieder mein Lieblingsprogramm: TV, Stricken, gemütliches Rumgedaddel – einfach herrlich!

15.58 Uhr – Die frisch gewaschene Wäsche hüpft auf die Leine, die nächste Ladung darf sich in der WaMa austoben.

16.10 Uhr – Bad putzen – und ich fühle mich wie eine Heldin des Haushalts!

17.00 Uhr – Meinen Tag verbloggen! Ich freue mich jedes Mal unbändig darauf, all diese kleinen Momente festzuhalten.

18.00 Uhr – Und schließlich: Meine heutige Sammlung an wundervollen Alltagsminiaturen zu Frau Brüllen schicken. Was für ein Vergnügen!

 
Was für eine Sch**ße!
 
Ich glaube, wenn ich so wäre wie das, was die KI da aus mir gemacht hat, könnte ich mich gar nicht gut leiden.😂 Es ist oberflächlich, gruselig, unecht und vollkommen übertrieben. Letztens bin ich einen Blog gestolpert, der tatsächlich so geschrieben war. (wofür soll sowas bloß gut sein?) Mir ist beinahe körperlich schlecht geworden bei diesem unauthentischen und überfröhlichen Geschreibsel und ich war da schneller wieder weg als ich "B L O G" hätte buchstabieren können. 


Kommentare

  1. Nun ja - ich sach ma so: Eins muss man der KI lassen. Ich habe laut gelacht, wirklich richtig laut. Hätte das jetzt ein lebender Ghostwriter geschrieben, hätte ich gesagt: Egal, was der genommen hat - ich will es auch !
    Aber zurück zu Dir: Ich wünsche Dir gute und schnelle Besserung, pfleg Dich am Wochenende .
    Liebe Grüße
    Britta

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  2. Liebe Britta, es ist gar nicht so, dass ich die KI in Bausch und Bogen verteufele - ganz im Gegenteil empfinde ich ChatGPT als oft sehr hilfreiche Unterstützung. Aber ich möchte schon auch gern selber noch denken müssen und habe erst letzte Woche live serviert bekommen, was passiert, wenn Menschen das ver- bzw. gar nicht erst lernen. Eine junge Dame reichte eine wohlformulierte und eindeutig KI-gestützte Bewerbung ein. Soweit so gut. Hätte sie die ausgelagerte Intelligenz mal besser gefüttert, hätte sie erfahren, dass man keine losen Blätter abgibt und Anrede sowie weitere wichtige Details (in unserem Fall die Fachrichtung) sorgfältig anpasst - wenn man schon mit copy&paste agiert. 😖
    Dir einen schönen Wochenstart und beste Grüße!

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