Ich beteilige mich hier an WmdedgT, das ist eine Aktion, die Frau Brüllen vor weit über 10 Jahren ins Leben gerufen hat - am jeweils 5. eines Monats schildern Bloggermenschen, was an diesem Tag bei ihnen geschieht.
Ostersonntag - wer hier heute Berichte über Hasen, Ostereier, Familientreffen und FriedeFreudeEierkuchen im wunderschönen Frühling lesen will, wird enttäuscht werden.
Ich kann auch nicht mit Fotos von jahreszeittypischer Dekoration dienen und finde das selbst fast etwas schade, aber wir sind erst seit Donnerstagabend wieder im Lande und mein Schwerpunkt seither liegt an anderer Stelle.
Die ersten bewussten Momente dieses Tages finden in den sehr frühen Morgenstunden statt und zwar zwischen 02.00h und 04.00h. Ich bin schlagartig hellwach! Warum? Das frage ich mich in solchen Momenten auch, denn oft gibt es keinerlei Anlass.
Heute früh mag es eine Kombination all der Eindrücke des Vortages gewesen sein, der von sehr viel Familie geprägt war. Unter anderem durfte ich mein nagelneues Enkelkind auf dem Arm halten und war schockverliebt. (Beim Betrachten der bei dieser Gelegenheit entstandenen Fotos stellte ich erneut fest, dass ich offenbar sehr auf meine Mutter komme - dieser Umstand allein bietet reichlich Stoff für durchwachte Nächte!) Es gab unabhängig davon aber unerfreuliche Nebengeräusche, die mich sicherlich auch wachgemacht und -gehalten haben.
Irgendwann bin ich wieder eingeschlafen und dann halbwegs frisch gegen 09.00h aufgestanden.
Mit Kaffee und Internetrunde vergeht die Zeit und DaMan kehrt von der ersten Hunderunde des Tages zurück. Wir analysieren die unerfreulichen Nebengeräusche und decken dabei langsam den Frühstückstisch. Immerhin gibt‘s Eier, wenn auch keine bunten.
Dr. Dolittle, die vergangene Woche ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hat und uns mit ihrem Besuch beehrt, erscheint wenig später. Es ist 10.34h als wir uns am Frühstückstisch niederlassen. Heute nochmal continental breakfast mit Brötchen, Ei und trallala - ab morgen wieder zumindest für mich die bessere Variante mit Haferflocken und Obst.
Eine runde Stunde später ist das Esszimmer wieder aufgeräumt und da dieser Tag im Zeichen des großen Entrümpelns steht, fangen Dr. Dolittle und ich zeitig damit an. Es gilt, all ihre Sachen (Kleidung/ Küchenutensilien/ Leftovers aller Art), die seit Studienbeginn noch hier lagern, zu sortieren, denn wir brauchen Platz für unseren in diesem Jahr anstehenden hausinternen Umzug.
Um 13.51h ist zumindest der erste Teil der Aufräumaktion überstanden. Der zweite viel kleinere Part folgt direkt im Anschluss und wird 14.07h beendet. Da ging das Meiste direkt in den großen schwarzen Sack…
Bis dahin habe ich eine Ladung Wäsche aus der Maschine auf die Leine gebracht und mich straßentauglich bekleidet. Und geduscht! Geduscht habe ich auch.
Zusammen mit Dr. Dolittle, dem frisch sortierten Altkleidersack und dem wilden Tier geht es auf eine Hunderunde. Es ist 15.18h als wir losspazieren und 16.06h als wir zurück sind.
Die Entsorgung der Altkleider, die man bekanntlich nicht mehr in den Hausmüll schmeißen darf, verlief wie bisher jedesmal seit Einführung dieses Gesetzes nur mit Mühe und Not. Der Container in Laufnähe quoll über, es passte so gerade. Anfang des Jahres sind wir aus ähnlichem Anlass vier verschiedene Stellen abgefahren, an denen sich überall dasselbe grausige Bild aus verstreuten Müllklamotten und aufgerissenen Plastikbeuteln rund um die Entladeplätze fand. Zum Thema Stadtbild hätte ich durchaus auch noch einiges zu ergänzen. Natürlich wird man sein Zeugs spätestens auf dem Recycling-Hof los, aber man (ver-)braucht schon einiges an Energie mehr dazu. Nicht immer sind diese umme Ecke oder verfügen über Öffnungszeiten, die nicht mit der eigenen Arbeitszeit kollidieren! Alternativ müssten diese Sammelbehälter einfach öfter geleert werden. Ich sag‘s nur. Aber dafür fehlt dann Personal. Ein weites Feld.
Bis 18.30h ziehe ich mich zurück - der fehlende Nachtschlaf macht sich bemerkbar. Bisschen streamen, bisschen dösen und eine Notübung französisch, mehr ist nicht drin.
Wenigstens die Lösung zu den bereits erwähnten unerfreulichen Nebengeräuschen konnte ich noch anleiern, immerhin.
DaMan serviert uns Wraps mit reichlich Gemüsefüllung, was uns ausgesprochen gut schmeckt, dazu gibt‘s einen staubtrockenen Riesling. Wir lassen uns ordentlich Zeit beim Essen und haben auch noch eine Nachspeise in Form von Vla. Wir waren Gründonnerstag ja noch in NL einkaufen.
Danach wird der Abend in eine ruhige Endrunde gehen und ich freue mich besonders darüber, dass morgen noch frei ist.
Willkommen zurück daheim ! Für's erste..... ;)
AntwortenLöschenherzlichen Glückwunsch zum neugeborenen Enkelkind und dem kleinen Schatz ein herzliches Willkommen auf dieser Welt.
Und mit den Kleidercontainern.... yepp. Alles nicht wirklich durchdacht. Wie so manch anderes. Ich wünsche Dir heute noch einen schönen Feiertag ! Ruh Dich ein bißchen aus.
Liebe Grüße
Britta
Vielen Dank, es ist ein sehr spezielles Gefühl, wieder so einen kleinen Menschen in der Familie zu haben.😍
AntwortenLöschenDas mit den Altkleidercontainern ist mancherorts wirklich übel. Auf dem Supermarktparkplatz stand hier früher auch einer aber das war immer so zugemüllt, dass der Supermarkt das verständlicherweise abgeschafft hat. Andererseits wird uns so auch direkt unser Konsumproblem vor Augen geführt. Zu viel Billigmode, die nicht lange hält - nachhaltig wäre was anderes. Ich glaube aber nicht, dass dieses Gesetz irgendetwas daran ändert aber es verschafft uns immerhin zusätzliche Bewegung 😉. Ist doch auch schon was 😄.
AntwortenLöschenLiebe Grüße!
Bewegung ist immer gut, da hast du Recht - der Rest bleibt ein weites Feld.
AntwortenLöschenLG zurück!!!