Ich beteilige mich hier an WmdedgT, das ist eine Aktion, die Frau Brüllen vor weit über 10 Jahren ins Leben gerufen hat - am jeweils 5. eines Monats schildern Bloggermenschen, was an diesem Tag bei ihnen geschieht.
Fast hätte ich den heutigen Eintrag vergessen und ich kann bereits vorausschicken: Spektakulär wird es an diesem Monatsfünften nicht.
Seit einigen Wochen befinde ich mich da, wo ich ohnehin immer sein will und fühle mich wider besseren Wissens noch täglich wie in einem längeren Urlaub.
Ich vermisse meine Kolleginnen durchaus, meine Arbeit als solche gar nicht und das ist schon sehr verwunderlich, weil ich die letzten fünfeinhalb Jahre überwiegend als Geschenk, als bestmöglichen Abschluss des Berufslebens empfunden habe.
Tatsächlich habe ich nun mehr Zeit für die notwendigen Sporteinheiten und zum Lesen - ich habe mir Hjorth und Rosenfeldt mit den Geschichten rund um Sebastian Bergman nochmals vorgenommen und die Bücher nachbestellt, die ich noch nicht hatte. Skandinavien-Krimis sind ohnehin mein Genre - diese hier finde ich großartig.
Ansonsten verlaufen die Tage hier angepasst an die Tide und heute sah es so aus:
Wach war ich gegen 09.00h, relativ spät also. Dann Internetrunde, Frühstück, Sudoku, Lesen, ein Online-Einkauf, bisschen Möbelrücken, Whats-App-Kommunikation mit dem sehr großen Sohn und dann waren wir um kurz nach 13.00h am Strand und spazierten gut zweieinhalb Stunden lang.
Mit Umweg für einen Minimal-Einkauf ging es zurück zu la maison.
Dort angekommen eröffnete ein Gärtner im Nachbarsgarten mit großem Getöse irgendeine Schneide- oder Fällarbeit, sodass ich mich mit Kaffee und Ohrenstöpseln statt nach draußen ins hinterste Zimmer verzog. Da war es 16.15h.
Zum Lesen, natürlich.
Später gab es noch eine Ruderrunde, wozu ich meine neue, ziemlich wild zusammengestellte Video-Liste laufen ließ. War lustig und schweißtreibend, mündete in eine Dusche, bevor ich noch ganz kurz Duolingo bemühte.
Nachher werden wir noch Gegrilltes und Salatiges (gestern haben wir verschiedene interessante Olivenöle erstanden, die verkostet werden wollen, ich bin gespannt!) verspeisen, auch heute werde ich alkoholfrei bleiben - ein weiterer Nebeneffekt meines Rentier-Lebens ist offenbar, dass ich weniger zu kompensieren habe als vorher und dementsprechend deutlich weniger trinke.
Das ist nicht dogmatisch und heißt keinesfalls, dass ich all den guten Tropfen aus dieser Gegend entsage, aber dieses „Meine Fre**e, bin ich angestrengt, gebt mir Wein, Sekt, Aperol, irgendwas, meinetwegen auch intravenös!" ist derzeit verschwunden.
Später werden wir uns noch „Marcella“ widmen, teils echt harter Tobak und, tja, (Co-) Autor ist… Hans Rosenfeldt.
Beste Grüße in die WmdedgT-Runde, das lese ich dann in aller Ruhe nach.

"Ich vermisse meine Kolleginnen durchaus, meine Arbeit als solche gar nicht und das ist schon sehr verwunderlich...." - das habe ich vor 4 Jahren so ähnlich formuliert und es wundert mich bis heute etwas. Aber ich freue mich, dass es Dir damit genauso gut geht wie mir.
AntwortenLöschenUih.-Marcello. Haben wir auch eine Staffel von gesehen, war mir aber zu hart und ich hab die anderen Staffeln zwar noch auf meiner Watchlist, mich bis jetzt aber nicht durchgerungen.
Ich wünsche dir weiterhin eine gute Zeit, da wo Du immer sein willst und genieße die edlen Tropfen, wenn Dir mal wieder danach ist. Als happy on mondays Schluck vielleicht.
Liebe Grüße Britta
Ich bin gespannt, wann mein Kopf endlich kapiert, was los ist😊
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